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FORM / FUTURE 2025
Frank Oehring lebt und arbeitet als Künstler in Berlin. In seinem Kreuzberger Atelier entstehen vielfältige Arbeiten für öffentliche Räume, darunter großformatige farbige Wandreliefs, Lichtobjekte und freistehende Skulpturen für öffentliche und private Kontexte.
Nach seinem Malereistudium in den 1960er-Jahren an der Universität der Künste Berlin entwickelte Frank Oehring komplexe Neonplastiken. In den 1970er-Jahren gestaltete er das Informations- und Leitsystem sowie die zehn Meter hohe Große Lichtplastik für das Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin.
Diese frühen Arbeiten wurden in dem vom ZDF produzierten Film „Neon Licht Kunst — Objects That Glow“ dokumentiert, neben Künstlern wie Stefan Antonakis, Cork Macheschi und Bruce Nauman; Frank Oehring war der einzige europäische Künstler in diesem Kontext. Seit den 1990er-Jahren schafft Oehring Raumobjekte aus Aluminium, Farbfeldskulpturen und Reliefs aus Kugelflächen und Streifen. Diese Arbeiten sind wie Leinwände bemalt, mit pulsierenden Farbfeldern, die je nach Lichteinfall eine leuchtende Tiefe entfalten.
Seine abstrakten Farb-Licht-Raum-Kompositionen verändern sich kontinuierlich mit dem Tageslicht. Ausstellungen fanden unter anderem statt bei Modus Berlin, in der Glyptothek München, in der Retrospektive der Berliner Festspielgalerie, der Akademie der Künste Berlin, der DAAD Galerie Berlin, Aedes West Berlin, dem Erweiterungspavillon der Aedes Galerie Berlin, dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst und dem Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin.
Seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.